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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen rund um die Ausbildung zum Tierheilpraktiker? Hier geben wir Ihnen in aller Kürze die Antworten auf die am häufigsten aufkommenden, ausbildungsbezogenen Fragen rund um die Tierheilpraktiker Ausbildung. Weitreichendere und ausführlichere Informationen finden Sie in unseren entsprechenden Fachartikeln.
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Was sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Tierheilpraktiker?

Wie die Ausbildung zum Tierheilpraktiker inhaltlich ablaufen soll, ist nicht gesetzlich geregelt. Ebenso wenig gibt es bestimmte Voraussetzungen schulischer Art, die eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker ermöglichen. Inhaltlich betrachtet, sollten die Fernlehrgangsteilnehmer dennoch einige Voraussetzungen erfüllen. Das Interesse an Tieren sowie der sprichwörtliche „Draht“ zu ihnen sind natürlich Grundvoraussetzung für den Praxiserfolg als Tierheilpraktiker. Hinzu kommt der Glaube an ganzheitliche, alternative Heilmethoden. Wie bei jeder Weiterbildung muss auch der Wille und die Motivation zum Lernen gegeben sein.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Eine gesetzlich verankerte Ausbildungsordnung gibt es für die Ausbildung zum Tierheilpraktiker nicht. Allerdings zeigt ein Blick in die Informationsunterlagen der Fernlehrgangsanbieter meist ähnliche Inhalte während der Grundausbildung. Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker via Fernlehrgang teilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Part. Die theoretischen Inhalte können unabhängig von Zeit und Ort in Eigenregie studiert werden. Vermittelt werden Grundlagen der Veterinärmedizin und der Naturheilkunde sowie Erste Hilfe-Maßnahmen, Beratungsthemen, gesetzliche Rahmenbedingungen und praktische Hinweise zum Beruf. Der theoretische Part wird durch Praxisseminare ergänzt. Wann und wo diese stattfinden und wie viele Praxisstunden Pflicht sind, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Daher ist es sinnvoll, einen Blick in das Informationsmaterial zu werfen, das hier kostenlos und unverbindlich bestellt werden kann.

Was hat es mit den Spezialisierungen auf sich?

Die Spezialisierungen, die von einigen Fernlehrgangsanbietern offeriert werden, sind eine Option, um nicht als reiner Tierheilpraktiker zu agieren, sondern ein größeres Leistungsportfolio anbieten zu können. Das bedeutet auch, dass jeder, der sich für einen Tierheilpraktiker-Fernlehrgang mit einer speziellen Fachrichtung entscheidet, den Mitbewerbern einen Schritt voraus ist. Angeboten werden Kombi-Lehrgänge mit den Fachrichtungen Veterinärakupunktur, Veterinärhomöopathie, Tierpsychologie und Veterinär-Heilpflanzenkunde. Doch auch wer bereits die Ausbildung zum Tierheilpraktiker absolviert hat, kann im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme eine Spezialisierung erwirken.

Was kostet die Ausbildung zum Tierheilpraktiker?

Die genauen Kosten für die Tierheilpraktiker Ausbildung sollten den Informationsunterlagen der Anbieter entnommen werden, denn diese variieren von Angebot zu Angebot. Mit Blick auf die Kosten muss zweierlei beachten werden: (1) Je nach Ausbildungsdauer variieren auch die Kosten. (2) Bei der Wahl eines geeigneten Fernlehrgangsinstituts zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem auch das Preis-Leistungsverhältnis. Online-Angebote, Lernmaterialien sowie die Betreuung durch Fachpersonal sollten bei der Wahl ebenfalls berücksichtigt werden.

Wann beginnen die Kurse?

Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden, denn zunächst müssen die Studienbriefe studiert werden, um theoretisches Wissen zu erlangen. An dieser Stelle zeigt sich der wohl größte Vorteil eines Fernlehrgangs: die Flexibilität. Nur die obligatorischen und auch die optionalen Praxisseminare finden zu einem bestimmten Termin und an einem bestimmten Ort statt.

Wie lange dauert der Lehrgang?

Die Lehrgangsdauer variiert in ähnlichem Maße bzw. aus einem ähnlichen Grund wie die Kosten: Verschiedene Anbieter haben unterschiedliche Lehrgangskonzepte. Häufig hilft ein Blick auf die Studienbriefe, um abschätzen zu können, wie lange die Ausbildung dauern kann. Bei der Tierheilpraktiker Ausbildung ohne Spezialisierung müssen – je nach Anbieter – 20 bis 35 Studienbriefe durchgangen werden. Dafür wird bei einem wöchentlichen Lernaufwand von acht bis zehn Stunden eine Gesamtzeit von 20 bis 24 Monaten Fernlehrgang angesetzt. Hinzu kommt die Zeit, die in Präsenzseminare investiert wird. Tendenziell gilt: Wer Zeit sparen möchte, sollte direkt auf eine Ausbildung inklusive Spezialisierung setzen.

Kann man die Ausbildungszeit verlängern bzw. verkürzen?

Dieses Angebot haben die meisten Fernlehrgangsanbieter: Die Regelstudienzeit kann problemlos verlängert oder verkürzt werden. Meist darf die angegebene Höchstzeit um zehn bis 12 Monate überschritten werden.

Welche Fördermöglichkeiten werden geboten?

Es gibt eine Reihe an Fördermöglichkeiten, die auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten sind. Tiermedizinischen Fachangestellten und Jüngeren (unter 25 Jahren) winkt die Option der Begabtenförderung. Die Bildungsprämie ist eine Option für Ältere. Grundsätzlich kann jeder die Kosten für die Weiterbildung steuerlich geltend machen. Auch gibt es eine Reihe von regionalen Förderprogrammen, die auf Bundeslandebene das Interesse an einer Weiterbildung belohnen.

Was ist Fern­unter­richt?

Fernunterricht ist eine ganz spezielle Form der Aus- und Weiterbildung. Die Besonderheit dieser Ausbildungsvariante ist, dass sie weder an einem bestimmten Ort noch zu einer bestimmten Zeit erfolgen muss. Statt dem Gang in die Abendschule werden die Studienbriefe der Fernlehrgangsanbieter gezückt, die ortsunabhängig studiert werden können. Bei der Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist das allerdings nur die halbe Wahrheit, denn bei diesem Fernlehrgang gibt es einen Theorie- und einen Praxisteil. Die Theorie kann orts- und zeitunabhängig gelernt werden. Für die Praxisseminare gibt es bestimmte Seminarorte und feste Zeiten.

Welche Vorteile hat Fern­unter­richt?

Die Flexibilität, die ein Fernlehrgang bietet, ist Fluch und Segen gleichermaßen. Die Tatsache, dass es keinen festen Stundenplan gibt, um die Theorie zu erlernen, kommt denjenigen, die Beruf, Familie und Weiterbildung vereinen wollen, zugute. Auf der anderen Seite braucht es aber auch ein gehöriges Maß an Disziplin und Eigenmotivation, um sich über einen längeren Zeitraum hinweg aufzuraffen. Die Praxisseminare, die fester Bestandteil der Ausbildung zum Tierheilpraktiker sind, vermitteln das Gefühl einer regulären Weiterbildung.

Für wen ist Fern­unter­richt geeignet?

Jeder, der Interesse an einer Aus- und Weiterbildung hat, ist grundsätzlich für Fernunterricht geeignet. Allerdings erfordert die Besonderheit des Fernlehrgangs auch besonderes Engagement, denn: Zeitmanagement, Motivation und Disziplin sind die Grundvoraussetzung, um einen Fernlehrgang erfolgreich zu absolvieren. Fernlehrgangsteilnehmer sind Autodidakten, die sich gerne in Eigenregie weiterbilden. Zudem muss Lernzeit im Alltag nebst Beruf, Familie, Freunden und Hobbys Platz finden. Was lockt ist im Anschluss an die Weiterbildung eine positive Zukunftsoption und vielleicht ein Schritt in die Selbstständigkeit, eine Beförderung oder die berufliche Tätigkeit, die man sich schon immer erträumt hat.

Wie komme ich an die Informationsunterlagen der Institute?

Das Infomaterial der Lehrgangsanbieter kann hier kostenfrei und unverbindlich bestellt werden. Dafür ist lediglich die Nennung der entsprechenden Kontaktdaten nötig. Anschließend werden die Informationsunterlagen meist per E-Mail und/oder postalisch versandt.

Wie laufen die Seminare ab?

Bei den angegebenen Seminartagen handelt es sich um Pflichtseminare, die fester Bestandteil der Ausbildung zum Tierheilpraktiker sind. Wer die Teilnahme an einem bestimmten Tag in einem Seminarzentrum des Fernlehrgangsanbieters bestätigt, absolviert dort die obligatorischen Praxisseminare. Bei einigen Anbietern stehen zusätzlich weitere freiwillige Seminare im Lehrplan, die eine Vertiefung der Inhalte oder die Option zum Praxistest ermöglichen.

Wer bietet Fern­unter­richt an und welche Anbieter gibt es?

Einen Überblick über die Anbieter, die die Ausbildung zum Tierheilpraktiker oder eine themenverwandte Weiterbildung anbieten, finden Sie auf unserer Anbieterseite. Besuchen Sie dort auch die detaillierten Profile der Fernlehrgangsanbieter, um sich ein noch genaueres Bild des Instituts machen zu können.