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Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten

Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten

Wer ein Tier hält, erkennt in der Regel, wenn es diesem schlecht geht. Nicht selten hat diese Erkenntnis denselben Stellenwert, als wäre ein Familienmitglied erkrankt. Und daher bereitet eine Ausbildung zur/m Tiermedizinischen Fachangestellten auch nicht nur auf die Behandlung von Tieren vor, sondern vermittelt auch, wie mit nervösen Tierbesitzern umzugehen ist.

Ein Blick in den Aufgabenbereich einer Tiermedizinischen Fachangestellten zeigt: Sie ist die rechte Hand des Tierarztes. Bei der Untersuchung, der Behandlung und auch der Betreuung der Tiere weicht sie dem Tierarzt nicht von der Seite. Bereits im Vorfeld sorgt sie dafür, dass in der Praxis oder auch beim Termin vor Ort alles für die anstehende Untersuchung vorbereitet ist. In der Praxis bedeutet das, dass die Behandlungsräume für die tierischen Patienten vorbereitet sind.

Ruhe, Entspannung, Vertrauen, Respekt, das ist mein Ziel.

Zitat: Cesar Millan (Rudelführer, Hundetrainer)

Und auch wenn sich ein Großteil der Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten auf die Begleitung und Assistenz des Tierarztes fokussiert, sind auch andere wichtige Aufgaben abseits der Tiere zu erledigen. Wie in jeder humanmedizinischen Praxis sind auch hier buchhalterische Aufgaben zu erfüllen, wie beispielsweise das Anlegen von Akten, das Schreiben von Rechnungen und Briefen, das Überwachen von Zahlungseingängen sowie die Dokumentation von Leistungen.

Praxis der Tiermedizinischen Fachangestellten Ausbildung

Auch wenn es auf den ersten Blick manchmal so scheinen mag, als würde eine Tiermedizinische Fachangestellte nur Assistenzaufgaben neben dem Tierarzt meistern, so zeigt ein Blick in die Ausbildungsdetails, dass hinter der Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten viel mehr steckt.

Folgendes wird während der dreijährigen Ausbildung erlernt:

1.) Versorgung von Notfallpatienten
Während der Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten lernen die Auszubildenden, wie sie sich bei einem medizinischen Notfall zu verhalten haben. Anschließend können sie sowohl selbst eingreifen, als auch wichtige Angaben per Telefon übermitteln und sogar Hinweise zum Transport des Tieres geben.

2.) Assistenz bei Untersuchung und Behandlungen
Tiermedizinische Fachangestellte bereiten den Behandlungsort vor und stellen alle benötigten Behandlungsutensilien in gereinigter und sterilisierter Form bereit. Während der Untersuchung selbst halten und beruhigen sie die Tiere und reichen dem Tierarzt die nötigen Arbeitsutensilien. Dabei ist eine genaue Kenntnis der Arbeitsabläufe für ein reibungsloses Zusammenspiel nötig. Auch die Überwachung einer Narkose kann in den Aufgabenbereich einer Tiermedizinischen Fachangestellten fallen.

3.) Labortätigkeiten
Wie in der Humanmedizin können Blut, Haut, Kot und Urin Aufschluss über Krankheiten geben. Die Entnahme von etwaigen Proben sowie die labortechnische Untersuchung fallen ebenso in den Aufgabenbereich der Tiermedizinischen Fachangestellten, wie die Dokumentation der Laborergebnisse und ggf. der Versand an weiterführende Institutionen.

4.) Verwaltungsarbeiten und Sprechstundenablauf
In den Praxisräumen sowie im Wartezimmer muss Ordnung herrschen. So lautet die oberste Prämisse in einer Tierarztpraxis und dafür muss mitunter auch eine Tiermedizinische Fachangestellte in Ausbildung sorgen. Daneben bereitet sie alles zur Untersuchung und Behandlung vor und nach. Dabei denkt eine Tiermedizinische Fachangestellte immer in zwei Richtungen: An die Behandlung des Tieres und an die buchhalterische Abwicklung des Falls.

5.) Betreuung von Patienten und Tierhaltern
Einfühlungsvermögen muss die Tiermedizinische Fachangestellte bei Mensch und Tier gleichermaßen beweisen, denn während das Tier auf dem Behandlungstisch nervös und ängstlich ist, geht es dem Besitzer meist nicht viel besser. Beruhigende Gespräche und Erklärungen, was nun passiert, helfen Tier und Mensch besser mit der Ausnahmesituation umzugehen.

6.) Hygienevorschriften folgen
Die Behandlungsräume müssen stets so präpariert sein, dass alles ordnungsgemäß gereinigt und sterilisiert ist. Darüber hinaus ist der Koffer des Arztes stets auf Vollständigkeit zu überprüfen. Fehlt dort oder in der Praxis etwas, muss entsprechend nachbestellt werden.

Was kommt nach der Tiermedizinischen Fachangestellten Ausbildung?

Gerade im medizinischen Bereich gibt es zahlreiche Weiterbildungsoptionen, die je nach Kurs betriebswirtschaftlich oder auch medizinisch geprägt sind. Die klassischsten Wege sind sicherlich eine Fach-/ oder Betriebswirt-Weiterbildung. Allerdings muss dann auch klar sein, dass das ein kleiner Abschied vom eigentlichen Praxisgeschehen ist, denn je betriebswirtschaftlicher eine Fortbildung angelegt ist, desto stärker weist sie auch Richtung Management oder in Richtung einer späteren Beschäftigung, wie beispielsweise in einer Behörde.

Wer die Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten absolviert hat, um mit Tieren zu arbeiten, hat jedoch auch Fortbildungsoptionen: Der Klassiker ist hier ein veterinärmedizinisches Studium, um später als Tierarzt arbeiten zu können. Nicht nur, weil die Zugangsvoraussetzungen mit einem 1er Abitur vergleichsweise hoch liegen, sondern auch, weil sich immer mehr Nischen im Bereich der Veterinärmedizin auftun, wählen viele den Weg einer tierhomöopathischen Ausbildung, einer Ausbildung zum Tierphysiotherapeuten, eine Zusatzqualifikation im Bereich der Veterinärakupunktur oder eine Weiterbildung zum Tierheilpraktiker. Eine weitere spannende Alternative bietet das Studium der Tierpsychologie – nicht zuletzt, um sich von der Masse abzusetzen.

Wem sich so viele Möglichkeiten nach der Tiermedizinischen Fachangestellten Ausbildung eröffnen, tut gut daran, im Detail zu vergleichen. Bestellen Sie daher noch heute unverbindlich und kostenlos Ihr Informationsmaterial und vergleichen Sie, welche Weiterbildungsoption für Sie in Frage kommt.

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