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Das Berufsbild eines Tierheilpraktikers

Das Berufsbild eines Tierheilpraktikers

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Dauer zwischen 12 - 18 Monate

20-24 Monate

2 x 2 Seminartage

6-12 Seminartage

Online Campus

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zertifizierter Abschluss

zert. Abschluss

gratis Probelektion

Probelektion

gratis Probestudium

Probestudium

Die Medizin ist wohl eine der ältesten Professionen, die es gibt. Doch schon immer gab es auch alternative Heilmethoden. Diese sind charakterisierend für das Berufsbild eines Tierheilpraktikers, denn dort stehen Naturheilverfahren im Fokus der Behandlung.

Wenn es dem geliebten Haustier nicht gut geht, so ist das für deren Besitzer oft gleichbedeutend als ob ein Familienmitglied erkrankt ist. Oft sind es Katzen und Hunde, aber auch Nager und Huftiere, die ebenso wie wir Menschen die beste Behandlung erfahren sollen, um möglichst schnell zu genesen. Nachdem ein ganzheitlicher Therapieansatz bei der Humanmedizin gar nicht mehr wegzudenken ist, macht dieser nun auch bei der Veterinärmedizin Schule. Ergebnis ist das relative junge Berufsbild des Tierheilpraktikers.

Der Tierheilpraktiker verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz

Im Berufsbild eines Tierheilpraktikers steht nicht die Symptombekämpfung im Fokus des medizinischen Ansatzes, sondern die Bekämpfung der Ursachen, die zur Erkrankung geführt haben. In der Humanmedizin gibt es hierfür ein gutes Beispiel: Während klassische Methoden Allergietabletten verschreiben, setzen alternative Ansätze beispielsweise auf eine Eigenblutbehandlung, die dem Körper ermöglicht, sich selbst zu helfen.
Die Hilfe zur Selbstheilung ist jedoch nur ein Ansatz, der den Beruf eines Tierheilpraktikers charakterisiert. Darüber hinaus geht es darum, das Tier in seiner Gesamtheit zu betrachten, denn Hunde, Katzen, Pferde und Co. bestehen ebenso wie die Menschen aus Körper, Geist und Seele.

Ist das Berufsbild des Tierheilpraktikers anerkannt?

Ja, allerdings gibt es Kritiker, die eine Gefahr in jeglicher Form von alternativer Medizin sehen. Diesen sei jedoch gesagt: Während der Tierheilpraktiker Ausbildung werden auch klassische veterinärmedizinische Ansätze vermittelt, auch wenn die in der Tierheilpraktiker Ausbildung im Umfang verständlicherweise nicht an ein Studium zum Tierarzt heranreichen. Jedoch weiß ein Tierheilpraktiker zu erkennen, wann alternative Methoden nicht mehr greifen und der Besuch beim Tierarzt nötig wird.

Was macht den Beruf inhaltlich aus?

Diese Frage ist wohl am schnellsten mit einem Blick in den Stundenplan zu beantworten. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Ausbildung. Doch sei an dieser Stelle vorweg ein kurzer Auszug der in der Ausbildung behandelten Themengebiete verraten:

  • Grundlagen der Veterinärmedizin
  • Chancen, Ansätze, Möglichkeiten und Methoden der Naturheilkunde
  • Erste Hilfe bei Tieren
  • Beratung zur artgerechten Haltung von Tieren
  • Praxisführung

Hier können Sie von ausgewählten Instituten kostenlos und unverbindlich Informationsbroschüren zur Tierheilpraktiker Ausbildung bestellen.

Infomaterial anfordern Banner - Tierheilpraktiker
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Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

24 Monate

2 x 2 Seminartage

6 Seminartage

Lernaufwand - 5 Std in der Woche

8 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten auf Anfrage

Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

20 Monate

2 x 2 Seminartage

6 Seminartage

Lernaufwand - 5 Std in der Woche

9 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten auf Anfrage

Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

20 Monate

2 x 2 Seminartage

6 Seminartage

Lernaufwand - 5 Std in der Woche

9 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten auf Anfrage

Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

20 Monate

2 x 2 Seminartage

6 Seminartage

Lernaufwand - 5 Std in der Woche

9 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten auf Anfrage

Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

20 Monate

2 x 2 Seminartage

6 Seminartage

Lernaufwand - 5 Std in der Woche

9 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten auf Anfrage

Tierheilpraktiker

Dauer 12 Monate

24 Monate

2 x 2 Seminartage

12 Seminartage

Lernaufwand - 10-12 Std in der Woche

10-12 Std. die Woche

Preis auf Anfrage

Kosten 1788€

Zur Rechtslage

An diesem Punkt unterscheidet sich die Humanmedizin von der Veterinärmedizin. Heilpraktiker der Humanmedizin unterziehen sich einer Prüfung durch einen Amtsarzt – Tierheilpraktiker nicht. Dennoch gibt es Gesetze wie das Tierschutzgesetz, das Arzneimittelgesetz und das Tierseuchengesetz, dass den rechtlichen Rahmen für Tierheilpraktiker aufspannt. Auch orientiert sich das Tierheilpraktiker Berufsbild stark an den Richtlinien von Tierheilpraktiker-Verbänden.

Die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ ist nicht rechtlich geschützt.

Dies ist jedoch oft auf Seiten der Tierbesitzer nicht bekannt und führt zu anfänglichen Bedenken gegenüber dieser Berufssparte, die es zu überwinden gilt. Neben der Offenlegung der Ausbildungsinhalte und Heilungsansätze während der Tierheilpraktiker Ausbildung, ist es für angehende Tierheilpraktiker ratsam, nach ihrer Ausbildung in einem Tierheilpraktiker-Verband aktiv zu werden.
Die Mitgliedschaft in einem Tierheilpraktiker-Verband bietet nicht nur dem Tierheilpraktiker die Chance, sich in der Branche weiterzuentwickeln und up-to-date zu bleiben, sondern die Auszeichnung als Verbandsmitglied gibt Frauchen und Herrchen oftmals einen kleinen Vertrauensvorsprung, den Schritt weg von der Klassischen Veterinärmedizin zu wagen. Die Erfolgsaussichten sind für den Tierheilpraktiker und sein neues „Business“ sowie für den Patienten, also das Tier, am besten, wenn Arzt und Tierheilpraktiker zusammen arbeiten. Das kennen auch Frauchen und Herrchen oft von ihrer eigenen Krankheitsgeschichte. Aus diesem Grund gibt es immer häufiger “Mischpraxen” in denen sich der klassische Tierarzt einen Tierheilpraktiker mit in die Praxis holt.

Wer eignet sich für den Beruf?

Grundsätzlich kann jeder die Tierheilpraktiker Ausbildung machen, der sich für die Arbeit mit Tieren interessiert und der nach einer zukunftsträchtigen Weiterbildung sucht. Darüber hinaus impliziert das Tierheilpraktiker Berufsbild natürlich die Liebe zu Tieren und das Interesse an veterinärmedizinischen Inhalten gleichermaßen. Das Tierheilpraktiker Berufsbild impliziert auch – wie jede medizinische Fachrichtung – die Ambition und den Willen, sich regelmäßig weiterzubilden. Schließlich werden immer wieder neue Ansätze erforscht, die vielleicht für das Tierheilpraktiker Berufsbild spannend sind.

Rein formal verlangen einige Anbieter der Tierheilpraktiker Ausbildung einen Realschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation. Neben Tierliebe und Weiterbildungsambitionen ist der Ehrgeiz das vergleichsweise neue Berufsbild zum Tierheilpraktiker zu erforschen, wohl eine der wichtigsten Voraussetzungen.

Um die Leistungen der einzelnen Anbieter besser vergleichen zu können, empfiehlt es sich, das aussagekräftige Informationsmaterial der für Sie in Frage kommenden Anbieter zu bestellen und bequem von zu Hause aus die Angebote zu vergleichen. Die Unterschiede liegen dabei in Details wie Lehrgangsdauer, Kombinationsmöglichkeiten mit verwandten Fachrichtungen, Seminarkonzept etc.

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.

Zitat: Mahatma Gandhi, Rechtsanwalt

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